Lesbenspaziergänge

Zürich Termine 2017 (2. Halbjahr)

Inhalte, Treffpunkte zu den Spaziergängen und Infos zu Anmeldung und Tickets stehen weiter unten.


Tickets

Preis: 20.- Franken
Reservation: E-Mail an lsg@gmx.ch – die Reservation ist nach Eingang der Zahlung mit dem Vermerk „Lesbenspaziergang“ gültig. Postcheck-Konto 30-17781-4, Sappho-Verein zur Förderung von Frauenforschungsprojekten, 8045 Zürich, IBAN CH3709000000300177814

Die Spaziergänge finden auf Schweizerdeutsch statt – spontaner Wechsel auf Hochdeutsch ist möglich.

UNSERE LESBENSPAZIERGÄNGE:

„Hochblüte der Lesbenkultur – die 1980er- und 1990er-Jahre“

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Lesbenprojekte, Lesbenpolitik, Lesbenpartys – ab den 1980er-Jahren ging in Zürich die Post ab. Das führte zu mehr Sichtbarkeit lesbischer Frauen in den Medien und in der Öffentlichkeit. Wir spazieren entlang der wichtigsten Schaffensorte und erzählen auch Anekdoten aus dem eigenen Leben.
Stieg Rapunzel damals in Pandora’s Box oder lieber in den Pudding? War Tanzleila die Frau ohne Herz? Spielten Xenia und Artemisia auf der Labyris und passten somit ins schema f? Diese und weitere Fragen werden wir am Spaziergang klären.

Dieser Lesbenspaziergang führt uns durch die Kreise 4 und 5 in Zürich.

Treffpunkt: Ecke Hafnerstrasse / Sihlquai 67 (HAZ), 5 Minuten vom HB Zürich. Dauer ca. 90 Minuten. Ende auf dem Kanzleiareal mit der Möglichkeit im Xenix/Xenia gemeinsam etwas zu trinken.

„Bewegte Lesben – die 1930er und 1970er Jahre“

Laura „Fredy“ Thoma (Bild) setzte sich in den 1930er-Jahren vehement für den Zusammenschluss lesbischer Frauen in Zürich ein. Daraus entstand der Damenclub Amicitia über dessen Wirkung wir erzählen werden.
Über 40 Jahre später gründeten Frauen der FBB das Frauenzentrum Zürich. Daraus entsand u.a.  die Homosexuelle Frauengruppe (HFG). Die Protagonistinnen aus dieser Zeit und ihr Schaffen stehen dabei im Zentrum.

Dieser Spaziergang dauert rund 90 Minuten und wir beenden ihn jeweils mit einem Umtrunk und auch mal mit einem Special Guest.

Treffpunkt am Tessinerplatz (vis-à-vis Bahnhof Zürich Enge) – Ende im Niederdorf im „Stüssihof“ mit der Möglichkeit etwas zu trinken und Hot-Dogs zu essen.

 
„Solidarisierung von Freundinnen – Frauenpaare, erste Studentinnen und eine Hetzjagd um 1890“

Die ersten Schweizerinnen vollendeten ihr Studium ab 1874 in Zürich. Als erstes gelang es den Ärztinnen, auch berufstätig zu werden. Zudem gründeten sie Vereine, um sich für gemeinnützige Bestrebungen und Frauenrechte einzusetzen. 1892 wurde jedoch die erste Ärztin mit Allgemeinpraxis, Caroline Farner (Bild), zusammen mit ihrer Lebenspartnerin Anna Pfrunder, am Zürcher Hauptbahnhof verhaftet. Sie verbrachten sieben Wochen in Untersuchungshaft. Zahlreiche Freundinnen, allen voran die erste Schweizer Historikerin, Meta von Salis und ihre Freundin Hedwig Kym, die Ärztin Clara von Willdenow und ihre Freundin Pauline Bindschedler, erreichten, dass der Skandal-Prozess mit einem Freispruch endete.
Welche Rolle spielten Männerkumpanei und Medien (NZZ) bei dieser Verhaftung? Wie gelang es den Freundinnen, den Freispruch zu erwirken? Warum wurde Meta von Salis danach zu 8 Tagen Haft und einer hohen Geldbusse verurteilt? Wie veränderte sich die Leben der Freundinnen-Paare? Antworten dazu auf dem Lesbenspaziergang durch Zürich.
MO 11. September 2017 (Knabenschiessen) um 18.30 Uhr
DI 26. September 2017 um 18.30 Uhr

Dauer: 1.5 Std. und anschliessend Gespräch
Treffpunkt: Ecke Hirschengraben/Untere Zäune, beim Pferd
Bitte per E-mail anmelden

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LESBEN IN ZÜRICH IN DEN LETZTEN 100 JAHREN

lesbenspaziergangDie Lesbenspaziergänge in Zürich machen die Geschichte und Gegenwart von Lesben in und um Zürich sichtbar: Berühmte und andere Frauen, ihre Lebenswege, ihre politischen Gruppierungen, ihre Treffpunkte und Parties, ihre Unternehmen und politischen Kämpfe, ihre kulturellen Veranstaltungen.


Pink Apple 2016 Lesbenspaziergang special
Auf den Spuren von Annemarie Schwarzenbach

Ein halbstündiger Spaziergang durch Zürich umrahmt den Film „Ella Maillart – Double Journey“. Annemarie Schwarzenbach, Maillarts Reisebegleiterin, ist Zürcherin, Schriftstellerin und Weltenbummlerin. Sie liebte Erika Mann und viele andere Frauen. Wir werfen auch einen Blick auf das lesbische Zürich der 1930er-Jahre.

Beitrag dazu im Radio Lora – die Hälfte des Äthers vom 23. Mai 2016


Unsere Arbeit dokumentiert Madeleine auf Facebook Lesbenspaziergänge in Zürich.

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2 Gedanken zu „Lesbenspaziergänge

  1. Aus der Chronik der LOS: 25. April 2009: Lesbenstadtrundgang Zürich
    Der Lesbenspatziergang war 2009 eine Première! Schön, ist es trotzdem, dass er 2015 wieder durchgeführt wird.

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    • Danke für die Chronik. Es wird nicht derselbe sein und wir planen verschieden. Wenn es aber die Unterlagen zur Version 2009 noch gibt und wir diese haben/einsehen könnten, wäre das toll. Wenn du Kontakte hast, schreibe uns doch ein Mail auf lsg@gmx.ch

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