Sappho-Verein

FORSCHUNG ZUR LESBENGESCHICHTE DER SCHWEIZ UNTERSTÜTZEN

Anfang 2017: digitalisierte Lesbenfront

Dank dem Sappho-Verein konnten sämtliche Ausgaben der Zeitschrift Lesbenfront und ihrer Nachfolge-Magazine (Frau Ohne Herz, die, skipper) digitalisiert werden. Sie sind öffentlich aufrufbar auf der ETH-Seite von e-periodica.

Helfen Sie mit, weitere Projekte zu realisieren!

Das Buch „Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert. Frauenliebende Frauen über siebzig erzählen“ ist ein grosser Erfolg. Die Historikerin Corinne Rufli hat darin zum ersten Mal in der Schweiz einer Generation von lesbischen Frauen eine Stimme verliehen, die bis jetzt nicht wahrgenommen wurde. Die mehrjährige Forschungsarbeit finanzierte Corinne Rufli selbst. Sie trägt bis heute mit ihren Lesungen im In- und Ausland zur Sichtbarkeit lesbischer Frauen in der Gesellschaft bei.
Nun möchten wir die Historikerin bei ihrer weiteren Forschung zur Lesbengeschichte der Schweiz unterstützen. Ihr Ziel ist es, weiterhin mit frauenliebenden Frauen im Alter Interviews zu führen und diese Geschichten auszuwerten und zu archivieren.

Der Sappho-Verein sammelt dafür Geld und bittet Sie, mit einer Mitgliedschaft (ab 50 Fr.) oder mit einer Spende dieses Vorhaben zu unterstützen.

Sappho-Verein zur Förderung von Frauenforschungsprojekten, 8045 Zürich
Postcheck-Konto 30-17781-4
IBAN: CH3709000000300177814

Möchtest du die Forschung zur Lesbengeschichte mit einem grösseren Betrag fördern? Nimm doch mit uns Kontakt auf.

Sappho-Verein seit 30 Jahren

Gegründet wurde der Sappho-Verein 1987 mit dem Ziel,

„feministische Forschungsprojekte zu ermöglichen, die mangels öffentlicher (oder anderer) Unterstützung nicht durchgeführt werden konnten. Priorität geniessen dabei Projekte, die das Wissen über die Situation lesbischer Frauen erweitern und zu ihrer Entdiskriminierung beitragen“.

Unterstützt wurde beispielsweise die Arbeit an folgenden grundlegenden Publikationen:

  • Ilse Kokula, Ulrike Bömer: Die Welt gehört uns doch! Zusammenschluss lesbischer Frauen in der Schweiz der 30er Jahre (1991)
  • Querfeldein – Beiträge zur Lesbenforschung, herausgegeben von M.Marti, A.Schneider, I.Sgier, A.Wymann (1994)

sappho_Buecher

Weitere Unterstützungbeiträge erhielten diese Publikationen:

  • Sappho küsst Europa. Geschichten von Lesben aus 20 Ländern. Hrg. v. Madeleine Marti und Marianne Ulmi (1997)
  • Claudia Schopmann: Verbotene Verhältnisse – Frauenliebe 1938-1945. (1999)
  • Karin Moser. „Hier muss ich mich als Lesbe nicht erklären“ Ethnographische Zugänge zur Lesbenkultur im Frauenzentrum Zürich. (2001)
  • frauen im zentrum – Fotos und Texte aus 30 Jahren Frauenzentrum Zürich (2005)
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