Sappho-Verein

Gegründet wurde der Sappho-Verein 1987 mit dem Ziel,

„feministische Forschungsprojekte zu ermöglichen, die mangels öffentlicher (oder anderer) Unterstützung nicht durchgeführt werden konnten. Priorität geniessen dabei Projekte, die das Wissen über die Situation lesbischer Frauen erweitern und zu ihrer Entdiskriminierung beitragen“.

Sappho-Verein: Jahresversammlung 2023 

Wir führen die Jahresversammlung des Sappho-Vereins am Mittwoch 22. Februar 2023 um 18.30 Uhr im Roten Raum in Zürich durch.

Dazu eingeladen sind alle Interessierten. Wenn du Mitfrau werden und damit den Sappho-Verein stärken willst, freuen wir uns sehr.
Der Jahresbeitrag ist 50 Franken. Die Zahlungsinformationen gibt’s unten. Die Mitfrauen erhalten noch eine separate Einladung.

Als Mitfrau oder mit Spenden unterstützen

Werden Sie Mitfrau (ab 50 Fr.) oder unterstützen Sie unsere Aktivitäten mit einer Spende. Anmeldung: lsg@gmx.ch

Sappho-Verein zur Förderung von Frauenforschungsprojekten, 8045 Zürich
Postcheck-Konto 30-17781-4
IBAN: CH3709000000300177814

Twint: https://pay.raisenow.io/srmqz

Möchtest du die Forschung zur Lesbengeschichte mit einem grösseren Betrag fördern? Nimm doch mit uns Kontakt auf.

Realisierte Projekte

Unterstützung für den Film «Und dass man ohne Täuschung zu leben vermag»

In unserem Newsletter vom Herbst 22 haben wir für den Spielfilm «Und dass man ohne Täuschung zu Leben vermag» Spenden gesucht. 

Dank vielen Spender:nnen und der Aufrundung durch den Sappho-Verein konnten wir im Namen des „Sappho-Verein Lesbengeschichte“ 4000 Franken überweisen*. Ivan Madeo von der Produktionsfirma und die Regisseurin Katharina Lüdi haben sich sehr gefreut. Herzlichen Dank!
*da die Twint-Spenden anonym waren, können wir uns nicht einzeln bedanken

Die Zeitschrift Lesbenfront ist online zugänglich

Die Schweizer Zeitschrift „Lesbenfront“, welche mit ihren Nachfolgezeitschriften von 1975 bis 2005 in Zürich herausgegeben wurde, ist 2017  von „E-Periodica. Schweizer Zeitschriften online“ der ETH Zürich digitalisiert und online gestellt worden. Dank Initiative und Unterstützung vom Sappho Verein. E-Periodica – Lesbenfront (1975-1984)

Forschung zur Lesbengeschichte von der Nachkriegszeit bis zur Lesbenbewegung

Die Historikerin Corinne Rufli erhielt 2018 nach der Publikation ihres erfolgreichen Buches „Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert. Frauenliebende Frauen über siebzig erzählen“ (2015) einen Unterstützungsbeitrag. Damit konnte sie ihr Dissertationsprojekt vorbereiten zu „Handlungsspielräume frauenliebender Frauen von der Nachkriegszeit bis zur Lesbenbewegung der 1970er-Jahre in der Schweiz“.
Nun arbeitet sie von 2020-2024 unter der Leitung von Prof. Patricia Purtschert am IZFG der Universität Bern am Nationalfondsprojekt „Ein gemeinsamer Raum – Unerzählte Schweizer Frauengeschichte(n)“.

Grundlegende Publikationen zur Lesbengeschichte und  Kultur

Unterstützt wurden vom Sappho Verein die folgenden Publikationen durch Mitarbeit und/oder finanzielle Unterstützung:

  • Ida Erne: Anders als die Andern. Eine lesbische Liebesgeschichte aus den 1950er Jahren. Herausgegeben von Madeleine Marti (2022)
  • frauen im zentrum – Fotos und Texte aus 30 Jahren Frauenzentrum Zürich. Herausgegeben von Madeleine Marti, Sabine Rock und Katrin Simonett. (2005)
  • Karin Moser: „Hier muss ich mich als Lesbe nicht erklären“ Ethnographische Zugänge zur Lesbenkultur im Frauenzentrum Zürich. (2001)
  • Claudia Schopmann: Verbotene Verhältnisse – Frauenliebe 1938-1945. (1999)
  • Sappho küsst Europa. Geschichten von Lesben aus 20 Ländern. Herausgegeben von Madeleine Marti und Marianne Ulmi (1997)
  • Querfeldein – Beiträge zur Lesbenforschung. Herausgegeben von M.Marti, A.Schneider, I.Sgier, A.Wymann (1994)
  • Ilse Kokula, Ulrike Bömer: Die Welt gehört uns doch! Zusammenschluss lesbischer Frauen in der Schweiz der 30er Jahre (1991)
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