Sappho-Verein

Gegründet wurde der Sappho-Verein 1987 mit dem Ziel,

„feministische Forschungsprojekte zu ermöglichen, die mangels öffentlicher (oder anderer) Unterstützung nicht durchgeführt werden konnten. Priorität geniessen dabei Projekte, die das Wissen über die Situation lesbischer Frauen erweitern und zu ihrer Entdiskriminierung beitragen“.

Aktuell sammeln wir Geld zur Unterstützung eines lesbischen Kinofilms!

Das Spielfilmprojekt einer Schweizer Regisseurin, in dessen Zentrum die Beziehung zweier Frauen um die 50 steht, braucht Geld: „Und dass man ohne Täuschung zu leben vermag“ von Katharina Lisa Lüdin, geboren 1990 in Basel. Es ist eine Koproduktion von Was bleibt Film gUG (D) und Contrast Film (CH). 4/5 des Films konnten in Deutschland finanziert werden, ausgerechnet in der Schweiz erhielt dieses Projekt einer Schweizer Regisseurin keine Förderzusagen.
Wir vom Sappho Verein würden uns so freuen, nach einigen Filmen mit schwulen Protagonisten nun auch die Lesben im Schweizer Kino sehen zu können. Willst du uns mit einer Spende für dieses Filmprojekt unterstützen? Möglichst bis Ende September. Danke!

Twint: https://pay.raisenow.io/zdzdx

oder: Postcheckkonto CH3709000000300177814 (Sappho-Verein, 8045 Zürich / Vermerk: Filmprojekt)

Szene aus dem Film: zwei Frauen liegen sich in den Armen

Als Mitfrau oder mit Spenden unterstützen

Werden Sie Mitfrau (ab 50 Fr.) oder unterstützen Sie unsere Aktivitäten mit einer Spende. Anmeldung: lsg@gmx.ch

Sappho-Verein zur Förderung von Frauenforschungsprojekten, 8045 Zürich
Postcheck-Konto 30-17781-4
IBAN: CH3709000000300177814

Twint: https://pay.raisenow.io/srmqz

Möchtest du die Forschung zur Lesbengeschichte mit einem grösseren Betrag fördern? Nimm doch mit uns Kontakt auf.

Realisierte Projekte

Die Zeitschrift Lesbenfront ist online zugänglich

Die Schweizer Zeitschrift „Lesbenfront“, welche mit ihren Nachfolgezeitschriften von 1975 bis 2005 in Zürich herausgegeben wurde, ist 2017  von „E-Periodica. Schweizer Zeitschriften online“ der ETH Zürich digitalisiert und online gestellt worden. Dank Initiative und Unterstützung vom Sappho Verein. E-Periodica – Lesbenfront (1975-1984)

Forschung zur Lesbengeschichte von der Nachkriegszeit bis zur Lesbenbewegung

Die Historikerin Corinne Rufli erhielt 2018 nach der Publikation ihres erfolgreichen Buches „Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert. Frauenliebende Frauen über siebzig erzählen“ (2015) einen Unterstützungsbeitrag. Damit konnte sie ihr Dissertationsprojekt vorbereiten zu „Handlungsspielräume frauenliebender Frauen von der Nachkriegszeit bis zur Lesbenbewegung der 1970er-Jahre in der Schweiz“.
Nun arbeitet sie von 2020-2024 unter der Leitung von Prof. Patricia Purtschert am IZFG der Universität Bern am Nationalfondsprojekt „Ein gemeinsamer Raum – Unerzählte Schweizer Frauengeschichte(n)“.

Grundlegende Publikationen zur Lesbengeschichte und  Kultur

Unterstützt wurden vom Sappho Verein die folgenden Publikationen durch Mitarbeit und/oder finanzielle Unterstützung:

  • Ida Erne: Anders als die Andern. Eine lesbische Liebesgeschichte aus den 1950er Jahren. Herausgegeben von Madeleine Marti (2022)
  • frauen im zentrum – Fotos und Texte aus 30 Jahren Frauenzentrum Zürich. Herausgegeben von Madeleine Marti, Sabine Rock und Katrin Simonett. (2005)
  • Karin Moser: „Hier muss ich mich als Lesbe nicht erklären“ Ethnographische Zugänge zur Lesbenkultur im Frauenzentrum Zürich. (2001)
  • Claudia Schopmann: Verbotene Verhältnisse – Frauenliebe 1938-1945. (1999)
  • Sappho küsst Europa. Geschichten von Lesben aus 20 Ländern. Herausgegeben von Madeleine Marti und Marianne Ulmi (1997)
  • Querfeldein – Beiträge zur Lesbenforschung. Herausgegeben von M.Marti, A.Schneider, I.Sgier, A.Wymann (1994)
  • Ilse Kokula, Ulrike Bömer: Die Welt gehört uns doch! Zusammenschluss lesbischer Frauen in der Schweiz der 30er Jahre (1991)
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