Herbst 🍂 🍁

Dies Lesbenspaziergang-Saison haben wir am 29. August mit einer grossen interessierten Gruppe durch den Kreis 4 und 5 beendet. Im November brüten und häuten und lieben wir.

  • 1. November 19.00 – 20.30 Uhr in Zürich

Madeleine Marti ist Gästin bei „Zürich-Reigen – Die Geschichte einer Stadt“ in der Friedhofskapelle, Sihlfeld A in Zürich. Alle Informationen auf paulusakademie.ch

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  • 21. November 20.00 Uhr in Zug

„Die Liebe in meinem Leben“ – Ein Theaterstück mit Lebensgeschichten von frauenliebenden Frauen über achtzig – Produziert von Sidler/Huber/Baron; Recherche Corinne Rufli.
Informationen auf burgbachkeller.ch

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  • 22. November 20.00 Uhr in Bern

Dernière „Die Liebe in meinem Leben“ – Ein Theaterstück mit Lebensgeschichten von frauenliebenden Frauen über achtzig – Produziert von Sidler/Huber/Baron; Recherche Corinne Rufli.
Informationen auf gfraum.ch

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    • 22. November 13.30 – 19.30 / 22.00 Uhr – zu 50 Jahre häutungen von Verena Stefan in Bern

    im progr, Bern. Alle Informationen auf verenastefan.ch

    brüten wir die welt neu aus

    An diesem interdisziplinären und transgenerationalen Nachmittag finden folgende Panels statt: 13:30   Podium: Weggefährtinnen
    Madeleine Marti, Annemarie Pfister, Liliane Studer, Moderation: Marah Rikli
    14:45   Screening: “Der Mensch meines Lebens bin ich“, Dokumentarfilm über Verena Stefan von Christian Walther
    16:30   Podium: Überlieferung
    Christa Binswanger, Franziska Schutzbach, Therese Shire, Vera Thomann,
    Moderation: Seraina Walser 
    17:45   Lesung: Fortbestand
    Jessica Jurassica, Moderation: Jann Kraus

    brüten wir die welt neu aus – verena stefan // 50 jahre häutungen

    Verena Stefan publizierte 1975 das Buch «Häutungen» – ein feministisches Manifest, sprachmächtig, revolutionär, hunderttausende Male verkauft.

    Fünfzig Jahre später entfalten wir diesen Stoff neu und bringen ihn mit der Inszenierung «brüten wir die welt neu aus» auf die Bühne: Als sprachliches Arrangement, das sich aus dem Gesamtwerk von Verena Stefan nährt, und als farbliche und stoffliche Performance, die sich Verena Stefans Literatur auf materiell-ästhetischer Ebene zu nähern versucht.

    Szenische Lesung: Kathrin Veith
    Illustration, Farbe, Stoff: Dinah Wernli
    Inszenierung: Maja Bagat und Anouk Gyssler
    Konzept: Mariann Bühler und Tabea Steiner

    Weitere szenische Lesungen gibt es 
    2. Dezember: Literaturhaus Zürich
    4. Dezember: Literaturhaus Basel
    15. Januar: Literaturhaus Thurgau, Gottlieben
    21. Januar: Literaturhaus Wyborada St. Gallen
    10. Februar: Literaturhaus Lenzburg

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    • 4. Dezember ab 18.00 Uhr in Luzern

    LuLes Bar in Luzern – melde dich beim Newsletter an, um mehr Infos zu erhalten. lules.ch

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    Lesereise Mai 2018: Zwischen Katholikentag und Lesbenfrühlingstreffen

    Corinne Rufli mit Karin Rüegg und Eva Schweizer.

    An ihrem 80. Geburtstag am 20. April erzählte Karin Rüegg ihren versammelten Freundinnen von der nächsten Lesereise in Deutschland. Vorfreude, die übliche Verschmitztheit und auch etwas Stolz schwangen mit. Nicht selbstverständlich ist es, dass Karin und ihre langjährige Lebenspartnerin Eva Schweizer (77) mich seit drei Jahren immer wieder bei meinen Lesungen begleiten.

    Meine Publikation: „Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert. Frauenliebende Frauen über siebzig erzählen“ gewinnt dadurch so viel Lebendigkeit.

    Durch ihre persönlichen Geschichten, ihre Erzählungen von Kampf, Krampf und Liebe und den Tücken des Alltags, die witzigen Anekdoten und gesellschaftskritischen Haltungen und ihre wunderbare Präsenz verzaubern Karin und Eva nicht nur das Publikum sondern immer wieder auch mich. Mit den beiden Frauen unterwegs zu sein, ist beglückend und herausfordernd. Oberflächlichkeiten mögen sie nicht (Ausnahme: Shoppen), darum sind die Reisen immer verbunden mit dem Hinterfragen von vermeintlich Unverrückbarem, der Auseinandersetzung mit dem eigenen Lesbischsein in der Gesellschaft, dem kritischen Besprechen der Auftritte – Platz für Abenteuer, ungeahnte Begegnungen und viel Lachen bleibt aber immer.

    Deshalb freue ich mich auf die nächsten Lesungen im Mai in Münster, Bochum und Göttingen. Während wir in Münster den Katholizismus am Katholikentag mit viel Lesbianismus aufmischen, werde ich allein nach Bochum reisen – Karin und Eva sei Erholung gegönnt. Danach freuen wir uns auf die Tage am Lesbenfrühlingstreffen in Göttingen.

    MÜNSTER (2 Lesungen im Rahmen des Deutschen Katholikentags)
    Fr, 11. Mai 2018, 20–21 Uhr. Zentrum Regenbogen (Saal). Heilig-Geist-Kirche, Metzer Str. 41. Lesung mit Corinne Rufli
    Sa, 12. Mai 2018, 16.30 Uhr. Deutscher Katholikentag. (Ort: Marienschule). Lesung mit Corinne Rufli – mit dabei: Karin (80) und Eva (77) , ein Paar aus dem Buch.
    Das ganze Regenbogenprogramm am Katholikentag als PDF hier.

    BOCHUM (D)
    Mi, 16. Mai 2018, 19 Uhr. Rosa Strippe e.V., Kortumstraße 143, 44787 Bochum.
    Lesung mit Corinne Rufli für Lesben und Freundinnen im Rahmen von ALTERnativ-Los.
    Eine Veranstaltung der LAG Lesben in NRW in Kooperation mit der Rosa Strippe e.V.

    GÖTTINGEN (D)
    LFT – Lesbenfrühlingstreffen, 18.-21. Mai 2018
    Lesung mit Corinne Rufli – mit dabei: Karin (80) und Eva (77) , ein Paar aus dem Buch. (Infos folgen)

    Link zu den Lesungen:
    Lesungen „Seit dieser Nacht…“

    Danke allen für den unermesslichen Support, die lieben Rückmeldungen und die wunderbaren Begegnungen!

    Von Herzen
    Corinne Rufli

    2. Mai 2018

    Bild: (v.r.) Eva Schweizer, Karin Rüegg, Corinne Rufli.
    Foto: Sandra Hegnauer

     

     

    Lesbengeschichte sichtbar machen

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    Sichtbar in Berlin: Corinne Rufli, Eva Schweizer und Karin Rüegg mit der einflussreichen und sympathischen deutschen Vorzeigelesbe Gudrun Fertig (Verlegerin L-Mag und Siegessäule).

    „Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert“
    Frauenliebende Frauen über siebzig erzählen
    von Corinne Rufli

    Das Lesbischsein thematisieren, sich exponieren – seit derm Erscheinen meines Buches im März 2015 gehts drunter und drüber. Viele positive Artikel und Rezensionen sind in den Medien erschienen (siehe Pressestimmen), erhalten habe ich zahllose wunderbare Rückmeldungen von Leserinnen und Lesern, drei Auflagen wurden bisher gedruckt, 14-mal durfte ich bereits in der Schweiz aus meinem Buch lesen, 1-mal in Österreich, 5-mal in Deutschland – weitere Lesungen (Baden, Luzern, Zofingen) und zwei Lesetouren durch Deutschland sind fürs 2016 organisert.

    Mit meinen Lesungen versuche ich auf lustvolle Art die Geschichten älterer frauenliebender Frauen sichtbar zu machen – meistens begleiteten mich Protagonistinnen aus dem Buch. Dazu gehören auch Diskussionsrunden mit lesbischen Frauen verschiedenster Generationen. So kommen stets viele junge und ältere Frauen (und auch Männer) an die Veranstaltungen – was zu vielen schönen Begegnungen führte. Das motiviert mich, weiterzumachen.

    Ich freue mich sehr über den Erfolg und das Interesse am Buch, und dass ich die wunderbaren Geschichten von lesbischen Seniorinnen nach aussen tragen darf. Mein grösster Dank geht an die Frauen selber, die mir ihre Geschichte erzählt haben und den Mut hatten, sich auf dieses Abenteuer mit mir einzulassen.
    Ich danke auch allen, die mich unterstützen, Bücher kaufen, verschenken und weiterempfehlen und fleissig an die Lesungen kommen.

    Happy New Year!

    Corinne Rufli

    PS: Nach wie vor suche ich frauenliebende Frauen über siebzig, die bereit sind, mir aus ihrem Leben zu erzählen – Diskretion wird garantiert. Für Hinweise oder Kontakte bin ich sehr dankbar. corinne.rufli(ät)gmail.com

    Lesbische Frauen aus drei Generationen im Gespräch

    Frauen-Sommer-Fest vom 13. August im Restaurant Zeughaushof in Zürich
    Nachtessen, Lesung, Diskussion und Oldies

    Es war der gefühlt heisseste Abend des Hitzesommers 2015. Weit über 100 Frauen kamen dennoch an das Fest. Auf dem Podium sassen Ewa Bender, 17, Maturandin aus Graubünden, sie schreibt für das ungenormte Milchbüechli (Zeitschrift für die falschsexuelle Jugend) und bezeichnet sich als pansexuell; Barbara Brosi, 48, Mitgründerin der LOS, wurde auch schon als Lesbe der Nation bezeichnet; sowie Margrit Bernhard, 81, aus St. Gallen, die sich heute zur Queer-Bewegung hingezogen fühlt. Moderation: Corinne Rufli, Autorin, Historikerin und Journalistin.
    Lesbische Frauen aus drei Generationen sprachen über ihr Coming Out, über Etikettierungen und überholte Kategorisierungen, über die Entstehung der Lesbenorganisation Schweiz und über fehlende Vorbilder.

    Corinne Rufli las aus ihrem Buch „Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert. Frauenliebende Frauen über siebzig erzählen.“

    Zeughaushof

    2 Zeughaushof

     

    4

    Margrit Bernhard

    5

    Ewa Bender

    6

    Barbara Brosi

    7 8

     

     

    Lesung auf dem roten Sofa im Frauenraum Bern

    Cover SeitdieserNacht_Frauenliebende Frauen über 70_Corinne Rufli“Seit dieser Nacht war ich wie verzaubert”
    Frauenliebende Frauen über siebzig erzählen
    Ein Buch von Corinne Rufli

    ALLE LESUNGEN UND PRESSESTIMMEN FINDEN SIE HIER.

     

    LESUNG IN BERN, 9. Juni 2015, Frauenraum

    Karin und Eva nahmen auf dem roten Sofa auf der Bühne Platz. Die beiden Damen aus dem Aargau, beide über 70 und seit über 35 Jahren ein Paar, erzählten mit einer grossen Offenheit und viel Humor aus ihrem Leben. Sie sprachen über ihre ersten Gefühle für Frauen, bis hin zur ungewollten Heirat, Kinder, die Befreiung aus gesellschaftlichen Zwängen und über „die schönste Liebesgeschichte der Welt“.
    Das Publikum dankte mit seinem grossen Interesse und den berührenden Rückmeldungen. Danke Bern! Danke Ursina und ihren Mädels von „Sie kam und blieb„.

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    Eva Schweizer (l.) und Karin Rüegg im Gespräch mit der Autorin Corinne Rufli

    Corinne Rufli, Autorin des Buches "Seit dieser Nacht..." spricht über die Tabuisierung lesbischen Lebens und warum es wichtig ist, dass die ältere Generation der frauenliebenden Frauen sichtbar werden.

    Corinne Rufli, Autorin des Buches „Seit dieser Nacht…“ spricht über die Tabuisierung lesbischen Lebens und darüber, warum es wichtig ist, dass die ältere Generation sichtbar wird.

    Karin Rüegg signiert  einen ihrer Gedichtbände.

    Karin Rüegg signiert einen ihrer Gedichtbände.